Advent das ist die stille Zeit,
Die Tage schnell verrinnen.
Das Fest der Liebe ist nicht weit,
Fangt an euch zu besinnen!

Vor lauter Jagd nach den Geschenken.
In Unrast und Geschäftigkeit.
Vor lauter kurzem Alltagsdenken.
Vor lauter Lärm und Heftigkeit.

Legt ab die Hast, besinnt euch wieder,
Was dieses Fest im Ursprung war.
Es strahlte einst ein Stern hernieder,
Er leuchtet seitdem immerdar

Gedenket jener hier auf Erden,
Die auf der Schattenseite sind.
Der Alten, Schwachen, Ausgezehrten,
Der Mutter mit dem kranken Kind.

Auch jener, die mit Hass geschlagen,
In Rache die Erfüllung sehn.
Und die in Wahnsinnstaten wagen,
Sich an der Menschheit zu vergehn.

Es gab wohl manchmal Zank und Streit,
Ihr habt euch nicht vertragen.
Vergesst das Jetzt und seid bereit,
Euch wieder zu vertragen.

Denn denkt nicht nur ans eigene Glück,
Ihr sollt danach streben,
Und anderen Menschen auch ein Stück
Von eurer Liebe geben.

Lasst dieses Fest vor allen Dingen
Ein Fest euch der Besinnung sein.
Und Frieden in die Herzen bringen.
Und mit ihm Kraft, um zu verzeihn.

Der eine wünscht sich Ruhm und Geld,
Die Wünsche sind verschieden.
Wir wünschen für die ganze Welt
Nur Einigkeit und Frieden!

Auf eine besinnliche, schöne, Vorweihnachtszeit!